Nationalpark Lauwersmeer

Nationalpark Lauwersmeer, vom Meer zum See

Das Lauwersmeer war ursprünglich eine Bucht und Teil der Nordsee und entwickelte sich schließlich zum größten und bekanntesten der Groninger Seen. Mit dem Bau des 13,5 km langen Deiches verwandelte sich die ehemalige Bucht 1969 in den See Lauwersmeer. Ebbe und Flut, Sandbänke und Rinnen verschwanden, aber zugleich entstand eine neue Landschaft, die mindestens genauso wertvoll ist. Heute befinden sich hier feuchte Moore, mit Bäumen bewachsene Inseln, Wiesen voller Orchideen und natürlich viele Wasserflächen, die zum Schwimmen und Segeln einladen. An vielen Orten lassen sich Konik-Ponys und schottische Hochlandrinder bewundern, die dafür sorgen, dass die Vegetation nicht zu hoch wird. Vogelfreunde können sich am Seeadler erfreuen, der in den Bäumen am Wasserrand sein Nest gebaut hat.

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